Anleitung

Diese Anleitung beschreibt alle Funktionen von UWGrade. Begriffe in Anführungszeichen sind die Beschriftungen in der App.

Alle Funktionen stehen dir auch ohne Abo zur Verfügung. Ohne Abo trägt jedes Ergebnis unten rechts groß den Schriftzug „UWGrade“ und ein dezentes Muster aus „UWGrade“ über dem ganzen Bild. Mehr dazu unter Abo und Wasserzeichen.

1. Erste Schritte

Beim ersten Start fragt UWGrade nach dem Zugriff auf deine Fotos. Tippe auf „Fotozugriff erlauben“ und erlaube den vollen Zugriff. Mit eingeschränktem Zugriff zeigt die App nur die freigegebenen Medien und einen Hinweis; über den System-Picker kannst du weitere Dateien öffnen.

Du brauchst kein Konto. Die App bearbeitet alles auf deinem iPhone.

  • Mediathek: Startbildschirm mit deinen Fotos und Videos.
  • Editor: Tippe auf ein Medium, um es zu bearbeiten.
  • Kamera: Das Kamerasymbol oben rechts („Unterwasser-Kamera“) öffnet die Kamera mit Live-Korrektur.
  • Einstellungen: Das Zahnrad oben links öffnet die Einstellungen.

2. Mediathek

Raster und Gesten

  • Die Mediathek zeigt quadratische Kacheln, neueste Medien zuerst. Die Sortierung änderst du in den Einstellungen.
  • Zwei Finger aufziehen vergrößert die Kacheln, zusammenziehen zeigt mehr Spalten. Möglich sind 1 bis 10 Spalten, Standard sind 3. Die App merkt sich die zuletzt gewählte Spaltenzahl.
  • Tippen öffnet ein Medium im Editor. Mit den Pfeilen oder durch Wischen blätterst du dort durch alle sichtbaren Medien.
  • Lange drücken öffnet ein Menü mit „Teilen“, „Auswählen“, „Als Favorit markieren“, „Medium zurücksetzen“ und „Aus Apple Fotos löschen“.
  • Nach unten ziehen lädt die Mediathek neu.
  • Nach dem Schließen des Editors zeigt die Mediathek das zuletzt bearbeitete Medium in der Mitte.

Tauchgänge

UWGrade fasst Medien zu Tauchgängen zusammen. Jede Gruppe zeigt „Tauchgang N“, Datum, Uhrzeit und Anzahl. Ein neuer Tauchgang beginnt, wenn ein Medium mehr als 80 Minuten nach dem ersten Medium der Gruppe liegt. Die Dauer und das Gruppieren selbst stellst du in den Einstellungen ein.

Markierungen auf den Kacheln

  • Welle unten links: blau für Blauwasser, grün für Grünwasser.
  • Gelbes Reglersymbol oben links: bearbeitet, aber noch nicht exportiert. Häkchen: exportiert.
  • „In Queue“ und „Export läuft“ in der Mitte: Das Medium wartet auf den Export oder wird gerade exportiert.
  • Herz oben rechts: Favorit. Ein Tipp auf das Herz ändert den Favoriten-Status.
  • Dauer unten rechts: Video mit Laufzeit.

Welche Markierungen erscheinen, legst du in den Einstellungen fest.

Filter

Das Filtersymbol oben rechts („Mediathek filtern“) bietet zwei Gruppen:

  • Wassertyp: „Alle Medien“, „Unterwasser“, „Blauwasser“, „Grünwasser“.
  • Bearbeitungsstand: „Bearbeitet, nicht exportiert“.

Bei aktivem Filter ist das Symbol gefüllt, und über dem Raster steht die Trefferzahl. „Filter zurücksetzen“ kehrt zu deinen Standardfiltern aus den Einstellungen zurück. Die Erkennung des Wassertyps läuft auf dem iPhone; der Fortschritt steht über dem Raster („Erkennung n/m“).

Auswählen und mehrere Medien bearbeiten

Tippe oben rechts auf „Auswahl“ und dann auf die gewünschten Medien. Unten erscheint eine Leiste:

  • „Bearbeiten (N)“ öffnet alle ausgewählten Medien gemeinsam im Editor („Batch bearbeiten“). Einstellungen und Export gelten dann für alle.
  • Teilen teilt die Originaldateien über das iOS-Teilen-Menü.
  • Zurücksetzen löscht die UWGrade-Einstellungen und Exportmarkierungen, stellt in Fotos bearbeitete Originale wieder her und löscht von UWGrade angelegte Kopien.
  • Papierkorb löscht die Medien aus Apple Fotos. Sie landen in Fotos unter „Zuletzt gelöscht“.

Importieren

Das Importsymbol oben rechts öffnet den iOS-Foto-Picker. Du kannst bis zu 50 Fotos und Videos wählen; sie öffnen sich direkt im Editor.

3. Editor

Aufbau

Oben siehst du die Vorschau, unten das Bedienfeld mit den Werkzeugen. Die Vorschau bleibt beim Bedienen immer sichtbar. Der Titel zeigt „Bearbeiten“, bei mehreren Medien „X von N“ und bei Mehrfachauswahl „Batch bearbeiten“.

Navigation und Ansicht

  • Wischen wechselt zum nächsten oder vorherigen Medium, wenn die Vorschau nicht vergrößert ist. Standard: Nach rechts wischen zeigt das neuere Medium. Die Richtung änderst du in den Einstellungen.
  • Pfeiltasten („Vorheriges Medium“, „Nächstes Medium“) wechseln ebenfalls das Medium.
  • Zwei Finger zoomen bis 8-fach, Doppeltippen zoomt auf 2,5-fach und zurück. „Zoom zurücksetzen“ stellt die ganze Ansicht wieder her.
  • Vergleich: Die Vergleichstaste oben rechts wechselt zwischen „Original zeigen“ und „Korrektur zeigen“. Oben links steht dann „Original“ oder „UWGrade“.

Status

Oben links zeigt der Editor den Exportstand: „Noch nie exportiert“, „Änderungen nicht exportiert“ oder „Aktueller Stand exportiert“. Oben rechts kannst du das Medium als Favorit markieren oder löschen.

Speichern und Zurücksetzen

UWGrade speichert alle Einstellungen automatisch, auch ohne Export. Im Bedienfeld gibt es zwei Arten zurückzusetzen:

  • „Aktuelle Einstellung zurücksetzen“ setzt nur das gewählte Werkzeug zurück.
  • „Alle Einstellungen zurücksetzen“ setzt alle Regler dieses Mediums zurück, bei Videos für alle Szenen.

4. Farbkorrektur

Die Werkzeugleiste unten scrollt seitlich. Unter jedem Regler stehen ein kurzer Hinweis, der aktuelle Wert und, falls vorhanden, der Wert der Automatik („Auto ±N“).

Automatik

  • „Wassertyp“: Bei „Auto“ misst UWGrade den Anteil von Grün- und Blauwasser und zeigt ihn mit der Sicherheit der Erkennung an. Bei „Manuell“ stellst du den Mix zwischen Grün und Blau selbst ein.
  • „Automatische Farbgebung“ (Look): „Aus“, „Konservativ“ (realistisch, Standard) oder „Cinematisch“ (dichter, satter und kräftiger). Bei Videos gilt der Look für alle Szenen oder mit „Nur aktuelle Szene“ für eine Szene; „Auf alle“ überträgt ihn.
  • „Stärke“: 0 % zeigt das Original, 200 % ist die Extremreserve. Die Automatik wählt die stärkste Stufe, bei der neutrale Bereiche nicht ins Rot kippen. Bewegst du den Regler, schaltet sich die Automatik für die Stärke aus; „Aktuelle Einstellung zurücksetzen“ schaltet sie wieder ein.

Alle manuellen Regler lassen sich mit der Automatik kombinieren.

Weißabgleich

  • „Temperatur“ macht das Bild wärmer oder kühler.
  • „Tönung“ verschiebt zwischen Grün und Magenta.
  • „Rotabgleich“, „Grünabgleich“, „Blauabgleich“ ändern die einzelnen Farbkanäle.

Unterwasser-Korrekturen

  • „Objektabstand“: Bei „Auto“ schätzt UWGrade den Abstand zum Motiv (Anzeige „ca. X m“), und du kannst die Schätzung verschieben. Bei „Manuell“ gibst du 0,3 bis 10 m vor. Je weiter das Motiv entfernt ist, desto stärker gleicht die App den Farbverlust aus.
  • „Umgebungslicht / Tiefe“: für Szenen, die dunkler oder tiefer wirken.
  • „Trübung / Rückstreuung“: reduziert Schleier durch Schwebeteilchen.
  • „Rot-Rückgewinnung“: rekonstruiert verlorene Rotanteile.
  • „Lokale Tiefenkorrektur“: korrigiert Bildbereiche unterschiedlich stark (Standard 65 %).
  • „Lampenschutz“: bewahrt warme Farben von Tauchlampen (Standard 65 %).

Tonwerte

„Helligkeit“, „Kontrast“, „Sättigung“, „Schatten“, „Lichter“, „Dunst entfernen“ und „Details“ wirken wie in anderen Foto-Apps.

5. Presets

Das Stapelsymbol („Presets“) im Bedienfeld speichert und überträgt Einstellungen.

  • „Als Preset speichern …“ speichert alle Reglerwerte unter einem Namen. Ein gleichnamiges Preset wird ersetzt.
  • „Anwenden“ überträgt ein Preset auf das aktuelle Medium, bei Videos auf die gewählte Szene. Analyse und Zuschnitt des Mediums bleiben erhalten.
  • „Preset löschen“ entfernt ein Preset.

6. Zuschneiden, Geraderichten, Drehen

Bei Fotos öffnet das Werkzeug „Foto zuschneiden“ (Kurzname „Crop“) die Ansicht „Zuschneiden“. Alle Änderungen sind nichtdestruktiv; das Original bleibt erhalten.

  • Seitenverhältnis: „Frei“, „Original“, „1:1“, „4:3“, „3:2“, „16:9“, „9:16“.
  • Rahmen: Ziehe den Rahmen oder seine Ecken. Mit zwei Fingern zoomst du bis 8-fach.
  • „Drehen“ dreht um 90° im Uhrzeigersinn, „Spiegeln“ spiegelt horizontal.
  • „Begradigen“ richtet das Bild zwischen −45° und +45° gerade. „Auto“ erkennt den Horizont und richtet das Bild automatisch aus.
  • „Reset“ stellt den ungeschnittenen Zustand wieder her.
  • „Speichern“ übernimmt den Zuschnitt. Die Farbanalyse läuft danach auf dem neuen Ausschnitt.

Das Hilfsraster („Drittel“, „Goldener Schnitt“ oder „Kein Raster“) und das Standard-Seitenverhältnis stellst du in den Einstellungen unter „Zuschnitt“ ein.

7. Motiv folgen und Stabilisierung

Bei Videos öffnet „Motiv verfolgen“ (Kurzname „Folgen“) die Ansicht „Motiv folgen“. Der Bildausschnitt folgt dann einem Fisch, Taucher oder anderen Motiv und gleicht Wackler aus.

  • Tippe auf „Motiv vorschlagen“. UWGrade schlägt einen Rahmen vor; du kannst ihn verschieben und anpassen.
  • Tippe auf „Verfolgung starten“. Der Fortschritt steht als „Motivverfolgung N %“ mit Restzeit.
  • Wechsle zu „Voransicht“, um das Ergebnis mit Wiedergabe und ±5 Sekunden zu prüfen.
  • Tippe auf „Speichern“. „Motivverfolgung entfernen“ macht alles rückgängig.

Einstellungen:

  • „Seitenverhältnis“ des Ausschnitts, zum Beispiel 9:16 für Hochformat-Clips.
  • „Motivrand“ (Standard 35 %): Platz um das Motiv.
  • „Stabilisierung“ (Standard 55 %): wie ruhig der Ausschnitt läuft.
  • „Zoomstrategie“: „Konstant“, „Minimal automatisch“ oder „Motivgröße halten“.
  • „Erweitert“: „Motivfolge“ (wie eng der Ausschnitt folgt, Standard 70 %), „Totzone“ (Bewegung, die ignoriert wird, Standard 8 %), „Max. Auto-Zoom“ (bis 3-fach, Standard 2-fach) und „Analysequalität“ („Genau“ oder „Schnell“).

8. Videos und Szenen

Wiedergabe

Unter dem Video liegen ein Zeitregler, „Abspielen“ und „Pausieren“ sowie Tasten für fünf Sekunden zurück und vor. Der Zeitregler umfasst nur den geschnittenen Bereich.

Szenen erkennen

Unter Wasser ändern sich Licht und Wasserfarbe oft innerhalb eines Videos. UWGrade teilt Videos deshalb in Szenen mit eigener Korrektur.

  • Tippe auf „Szenen erkennen“. Die Analyse zeigt Prozent und Restzeit und betrachtet nur den geschnittenen Bereich.
  • Die Szenen erscheinen als Nummern 1, 2, 3 … unter dem Video. Die aktive Szene folgt der Abspielposition. Alle Regler wirken auf die gewählte Szene.
  • In den Einstellungen kannst du festlegen, dass die Erkennung beim ersten Öffnen eines Videos automatisch startet.
  • „Szenen neu erkennen“ ersetzt Grenzen und Szenenwerte; der Schnitt bleibt erhalten.

Szenen bearbeiten

„Szenen dediziert bearbeiten“ öffnet eine eigene Ansicht:

  • Ziehe eine Grenze auf der Zeitleiste „Szenengrenzen“. Das Video zeigt dabei live die Position.
  • „Szene +“ fügt an der Abspielposition eine Szene hinzu.
  • „Marke setzen“ verschiebt den Anfang der gewählten Szene zur Abspielposition.
  • „Szene löschen“ entfernt die gewählte Szene (nicht die erste).
  • Jede Szenenkarte zeigt Zeitbereich, Übergangsart und Wassermix.
  • „Fertig“ schließt die Ansicht; danach bearbeitest du die gewählte Szene mit den Reglern.

9. Video schneiden

„Video schneiden“ öffnet die Schnittansicht.

  • Ziehe den grünen Griff „Start“ und den orangefarbenen Griff „Ende“. „Schnittbereich“ zeigt die neue Länge.
  • Mit „Vorschau“ spielst du den Bereich ab.
  • Bei „Speichern“ wählst du „Als Kopie“ oder, bei Medien aus Apple Fotos, „Original ändern“.
  • „Schnitt anwenden“ speichert das geschnittene Video sofort in Fotos, noch ohne Farbkorrektur. Die Korrektur folgt beim Exportieren.
  • „Zurücksetzen“ stellt die volle Länge wieder her.

Szenenerkennung, Vorschau und Export verwenden immer den geschnittenen Bereich.

10. Exportieren

Ausgabe festlegen

Das Werkzeug „Ausgabe“ im Bedienfeld legt für jedes Medium fest, wie gespeichert wird:

  • „Original bearbeiten“: UWGrade speichert die Korrektur als Bearbeitung des Originals in Fotos. Du kannst sie jederzeit widerrufen.
  • „Neue Kopie“: UWGrade legt eine neue Datei im Album „UWGrade“ an. Importierte Medien speichert die App immer als Kopie.
  • „Farbumfang“: „Kompatibel“ (SDR, überall darstellbar) oder „HDR erhalten“.
  • „Photos-Bearbeitungen zurücksetzen“ stellt das Original in Fotos wieder her. Dabei gehen auch Bearbeitungen aus anderen Apps verloren.

Export starten

Tippe oben rechts auf „Exportieren“. Der Export läuft im Hintergrund, und du kannst sofort weiterarbeiten. Weitere Exporte reihen sich ein. Solange ein Medium wartet, heißt die Taste „Entfernen“, während des Exports „Abbrechen“. Vorschau und Export sehen gleich aus.

Was nach dem Export passiert, legst du unter „Nach Export“ fest: Auswahl anzeigen, vorheriges Medium, nächstes Medium, aktuelles Medium behalten oder zur Mediathek.

Exportstatus

Während Exporte laufen, erscheint in der Mediathek oben rechts das Symbol „Exportstatus“. Die Ansicht zeigt jedes Medium mit Vorschaubild, Fortschritt und bei Videos die Restzeit. Du kannst einzelne Medien aus der Warteschlange entfernen, den laufenden Export abbrechen oder mit „Export aktiv priorisieren“ beschleunigen. Standardmäßig hat die Bedienung der App Vorrang vor dem Export.

Der Export läuft weiter, wenn du die App verlässt, solange iOS es erlaubt. Danach pausiert er und setzt beim nächsten Öffnen automatisch fort. Für den Export brauchst du mindestens 512 MB freien Speicher. Auf Wunsch meldet eine Mitteilung das Ende („Systemhinweis nach Abschluss“).

Formate und Metadaten

In den Einstellungen unter „Export“:

  • „Fotoformat“: „Automatisch“, „HEIC“ oder „JPEG“. „Fotoqualität“: 70–100 %, Standard 92 %.
  • „Videocodec“: „Automatisch“ (HEVC), „HEVC“ oder „H.264“. HDR bleibt nur mit HEVC erhalten.
  • „Videoauflösung“: „Original“, „Maximal 4K“ oder „Maximal 1080p“. „Videoqualität“: „Effizient“, „Hoch“ oder „Maximum“.
  • „Metadaten“: „Alles Mögliche“ übernimmt alle Daten des Originals, „Ohne Standort“ entfernt den Aufnahmeort, „Minimal“ schreibt keine Originaldaten.

11. Kamera

Die Kamera zeigt die Farbkorrektur schon vor der Aufnahme. Sie ist für das Unterwassergehäuse gebaut: Alle Funktionen liegen auf großen Tasten und lassen sich mit einem Finger bedienen. Es gibt keine Wisch- oder Pinch-Gesten.

Nutze das iPhone unter Wasser nur in einem geeigneten, dichten Unterwassergehäuse.

Öffnen und Schließen

Tippe in der Mediathek auf „Unterwasser-Kamera“. „Schließen“ beendet die Kamera; während einer Videoaufnahme fragt die App vorher nach.

Statusleiste

Oben stehen Aufnahmestatus, Uhrzeit, Akkustand, Gerätetemperatur mit Prognose bis zur Überhitzung, bei Video die Aufnahmezeit, die verbleibende Speicherzeit und verworfene Bilder sowie ISO, Belichtungszeit und Farbtemperatur. Wird das iPhone heiß, drosselt die App die Vorschau; die Aufnahme bleibt unverändert.

Aufnehmen

  • „FOTO“ / „VIDEO“ wechselt den Modus.
  • Auslöser: weißer Ring für Fotos, roter Punkt für Video. Auch die Lautstärketasten und die Kamerasteuerung lösen aus.
  • Aufnahmen speichert UWGrade in Fotos im Album „UWGrade“.

Linsen und Zoom

  • Die Linsentasten zeigen nur die Linsen deines iPhone, zum Beispiel „0,5ד, „1ד, „5ד, mit ihrem Zoombereich.
  • „LINSE AUTO“: Ein Tipp springt zum Zoom der Linse; iOS darf die Linse wechseln. „LINSE FIX“: Die gewählte Linse bleibt fest.
  • „ZOOM −“ / „ZOOM +“ zoomen in kleinen Schritten, gedrückt halten zoomt fortlaufend. Das funktioniert auch während der Aufnahme.
  • Die Zoomanzeige zeigt den Zoom und die echte Auflösung der nächsten Aufnahme. Ein Tipp springt zur nächsten Linse oder zum 2×-Ausschnitt eines 48-MP-Sensors.
  • „MAKRO“ fixiert das Ultraweitwinkel für Nahaufnahmen. Die Taste erscheint nur auf iPhones mit Makro-Fähigkeit.

Fokus, Belichtung, Licht

  • Tippen in die Vorschau setzt Fokus und Belichtung auf diese Stelle. Lange drücken sperrt beide („FIX“).
  • Fokustaste („AF-C“, „AF-S“, „AF FIX“, „MF“) wechselt zwischen Autofokus und manuellem Fokus. „NAH“ / „FERN“ stellen den Fokus manuell.
  • „EV +“ / „EV −“ korrigieren die Belichtung in Schritten von 0,1.
  • „LICHT“ schaltet die Taschenlampe. Sie ist beim Start immer aus und schaltet sich beim Verlassen der Kamera ab.
  • „GRADING AN“ / „GRADING AUS“ schaltet die Live-Korrektur für Vorschau und Aufnahme. Der Look folgt der Einstellung „Automatische Farbgebung“.
  • „SCHLAF“ dunkelt die Kamera ab und spart Akku. Ein Tipp weckt sie; dieser erste Tipp löst keine Aufnahme aus.

Kameraeinstellungen

Die Einstellungstaste öffnet ein Blatt mit vier Reitern. Während einer Aufnahme sind Änderungen gesperrt.

  • „AUFNAHME“: „Qualität“ („Speicher sparen“ 12 MP, „Qualität ausgewogen“ 24 MP, „Maximale Qualität“ 48 MP, je nach Sensor), Fotoformat HEIF oder JPEG, Bildrate (24 bis 120 fps, je nach Gerät), „Videobitrate“, 4K oder 1080p und „10 BIT“ (ab iPhone 12).
  • „HILFEN“: Raster, Horizont (Wasserwaage, grün bei weniger als 1° Neigung), Peaking (rote Kanten im Fokus), Zebra (Streifen bei Überbelichtung), Histogramm, maximale Displayhelligkeit, Temperatur, Überhitzungsprognose und die Anzeige von ISO, Zeit und Kelvin. Hilfen verändern nur die Vorschau, nie die Aufnahme.
  • „MANUELL“: Fokusmodus (kontinuierlich, einmalig, gesperrt, manuell), Belichtungsmodus mit ISO 25–2000 und Verschlusszeit 1/4 bis 1/8000 s, Weißabgleich (automatisch, „Bei Aufnahme sperren“, gesperrt oder manuell mit 2000–10000 K und Tönung).
  • „VERHALTEN“: Schlafmodus nach 15 s bis 5 min oder aus, „Im Schlaf wach bleiben“, Stabilisierung für Video („Aus“, „Standard“, „Cinematisch“), haptisches Feedback und „Bedienfeld anpassen“.

Bedienfeld anpassen

Mit „Bedienfeld anpassen“ verschiebst du jede Taste per Ziehen. Tasten rasten an Rändern und Nachbarn ein und auf Wunsch an ihrem ursprünglichen Platz. Das durchgestrichene Auge blendet eine Taste aus, ein Tipp auf „+“ holt sie zurück. „RESET“ stellt die Standardanordnung wieder her. Hoch- und Querformat speichert die App getrennt. Der Auslöser lässt sich nicht ausblenden.

12. Einstellungen

Das Zahnrad in der Mediathek öffnet sechs Bereiche. „Alle Einstellungen zurücksetzen“ im „…“-Menü setzt alle App-Einstellungen zurück; Einstellungen einzelner Medien, Szenen, Zuschnitte und Presets bleiben erhalten.

  • „Mediathek“: Sortierung, Filter beim Start („Standardfilter“ oder „Letzte Filter merken“), Standardfilter für Wasser, Gruppierung nach Tauchgängen mit maximaler Dauer (10–240 min), Spaltenzahl mit Minimum und Maximum sowie Markierungen für Wasser, Export und Favoriten.
  • „Bearbeitung“: Standard-Look für Bilder und Videos, Verhalten nach dem Export, Start der Szenenerkennung und Wischrichtung im Editor.
  • „Export“: Standardausgabe (Original bearbeiten oder Kopie), Farbumfang, Formate, Qualität, Metadaten und Mitteilung nach Abschluss.
  • „Leistung“: Exportpriorität, Profil („Ausgewogen“, „Qualität“, „Schnell“, „Eigene Werte“) und Auflösung der Vorschau für Fotos und Videos.
  • „Kamera“: Standardwerte für Qualität, Formate, Bildrate, Stabilisierung, Fokus, Belichtung, Weißabgleich, 10 Bit, Bitrate, Live-Korrektur und alle Hilfen.
  • „Zuschnitt“: Standard-Seitenverhältnisse, Zuschneide-Raster und die Standardwerte für Motiv folgen.

13. Abo und Wasserzeichen

Ohne Abo zeigen Vorschau, Export und Kamera-Aufnahmen unten rechts groß den Schriftzug „UWGrade“ und ein dezentes Muster aus „UWGrade“ über dem ganzen Bild. Der Schriftzug ist weiß mit dunkler Kontur und 10 % der kürzeren Bildseite hoch; das Muster läuft schräg mit 16 % Deckkraft. Mit UWGrade Pro für 3,99 € im Monat oder 29,99 € im Jahr entfällt beides.

  • Abo abschließen: Mediathek, „…“-Menü, „Wasserzeichen entfernen“. Die Seite „UWGrade Pro“ zeigt Monats- und Jahresabo. Bezahlt wird über deinen Apple Account; ein eigenes Konto gibt es nicht.
  • Status: Bei aktivem Abo steht im „…“-Menü „UWGrade Pro ist aktiv“.
  • Wiederherstellen: Auf einem neuen iPhone tippst du auf der Seite „UWGrade Pro“ auf die Taste zum Wiederherstellen von Käufen.
  • Verwalten und kündigen: „Abo verwalten“ auf der Seite „UWGrade Pro“ oder in den iOS-Einstellungen unter deinem Namen und „Abonnements“.
  • Offline: Das Abo bleibt ohne Internet bis zum Ende des zuletzt bestätigten Zeitraums aktiv.

Was nach dem Kauf mit älteren Aufnahmen passiert

  • Kamera-Aufnahmen: UWGrade behält von jeder Aufnahme ohne Abo eine Fassung ohne Wasserzeichen. Nach dem Kauf ersetzt die App die Aufnahmen in Fotos; Fotos fragt dich einmal um Erlaubnis.
  • Bearbeitungen und Exporte: Deine Einstellungen bleiben gespeichert. Exportiere das Medium nach dem Kauf noch einmal, dann ist das Ergebnis ohne Wasserzeichen.
  • Endet das Abo, erscheint das Wasserzeichen bei neuen Ergebnissen wieder.

Einzelheiten zum Abo stehen in den AGB, Antworten auf häufige Fragen im Support.